Image ist kein Zufall (Peter Hoenisch)

Wie die Kommunikation das Bild von Sony in den 80er Jahren prägte

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Über das Buch „Image ist kein Zufall“

Von 1975 bis 1988 war Peter Hoenisch als Leiter der Unternehmenskommunikation Sonys Stimme in Deutschland. Während viele japanische Firmen Zurückhaltung pflegten, setzte Sony auf klare Botschaften und sichtbare Präsenz. Hoenisch zeichnete ein starkes Bild des Unternehmens und seiner zukunftsweisenden Produkte. Basis der Arbeit war Offenheit und Ehrlichkeit, was die Medien der Fach- und der Publikumspresse honorierten.
Wesentlich war eine Unterstützung bedeutender Kulturprojekte und ein Engagement in verschiedenen Sportarten. Statt großer Schecks setzte Hoenisch auf intelligente Allianzen. So wurde aus einem bescheidenen Budget Kommunikation mit strategischer Kraft und ökonomischem Nutzen. Kultur, Sport und Marke, alle gewannen.

Dieses Buch ist sein Erfahrungsbericht: wie Kommunikation Marke und Geschäft formt, wie Vertrauen entsteht – und warum die Erfahrungen von damals heute noch gelten.

Mit einem Vorwort von Peter Strahlendorf
Und Beiträgen von

  • Martin Fritz (Korrespondent der Börsenzeitung in Tokio): – Das Lesen der Luft – richtig kommu-nizieren in Japan
  • Björn Eichstädt (Storymaker): Stille Schritte nach dem Platzen der Blase – Nichtkommunikation japanischer Unternehmen
  • Peter Hoenisch: Japan verstehen und lieben – Erfahrungen einer Reise von Tokio nach Nagasaki

 

„Er war kein Influencer. Wattige Werbebotschaften waren ihm fremd. Peter Hoenisch war Sonys Stimme in Deutschland – übrigens auch im Klang der eigenen Stimme. Die Bedeutung von Produkten für die Kultur, auch des Alltags, hat er früher gesehen als die meisten. Und er hat es verstanden, PR als Partnerschaft zu leben und auszuüben – in seinen Erinnerungen steckt ein praktisches Lehrbuch seiner Zunft.“

Jürgen Kesting, Journalist und Musikkritiker

„Peter Hoenisch zeigt eindrucksvoll, dass strategische Kommunikation sehr viel mit Bildung und Haltung zu tun hat. Insbesondere allen KI-abhängigen PRlern sei dieses Buch empfohlen: ChatGPT etc. sieht da ganz schön alt aus…“

Dr. Tobias Korenke, ehemaliger Vorstand der Funke-Mediengruppe

„Es war eine Familie, seine Sony-Familie, der sich Peter Hoenisch zugehörig fühlte. Er war verantwortlich für die Kommunikation des seit 1975 aufsteigenden japanischen Konzerns für Geräte der Musik und Unterhaltung‚ in einer Qualität, wie ich sie bisher nicht kannte‘. Mit seiner passionierten Erinnerung und dem Sinn für persönliche Kontakte erklärt er, wie ‚die Tätigkeit für Sony zu einem Vergnügen‘ wurde. Die Leserinnen und Leser des Buchs werden es nachempfinden.“

Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung

„In den 1970er- und 1980er-Jahren war Japan für die Weltwirtschaft das, was heute China ist: ein technologischer Innovator, dessen Produkte Markt auf Markt eroberten. Peter Hoenisch berichtet aus dieser Zeit mit der Akribie eines stets wissbegierigen Insiders, der die Siegeszüge von Akio Morita und Sony als Presse-Verantwortlicher eng begleitete. Aus seinem Buch lernt man, was Disruption in der Ökonomie ausmacht, wie auch durch Sponsoring die Weltkarriere eines Nam June Paik beschleunigt wurde, und wie eine leise Public-Relations-Arbeit, die auf unabhängigen Journalismus setzt, am Ende mehr bewegen kann als lautes Marketing-Getrommel. Es sind lehrreiche Erinnerungen eines Kommunikationsprofis, die Erfindungsreichtum und wirtschaftlichen Mut genau so darstellen wie das Bemühen um Verständigung. Dieses Buch macht nebenbei klar, was die eher reich-unbeweglichen Länder Japan und Deutschland einmal waren: Zonen größter Dynamik.“

Hans-Jürgen Jakobs, Wirtschaftsjournalist und Bestsellerautor

„Er ist eine seltene Mischung aus Herz und Hirn.“

Josef Brauner, Ex-Vorstand der Deutschen Telekom AG

 

ISBN: 978-3-88777-101-0

196 Seiten | 21,0 x 14,8 cm

Veröffentlicht am 6.3.2026

Über den Autor

Peter Hoenisch ist ehemaliger Kommunikationschef und Mitglied der Geschäftsleitung von Sony Deutschland. In den 1970/80ern prägte er mit klarer Medienarbeit, Kultur- und Sportsponsoring sowie engen Redaktionskontakten das öffentliche Bild der Marke—u. a. bei der Einführung von Ikonen wie dem Walkman. Heute teilt er seine Erfahrungen im Rückblick.

Foto des Autors: Raimund Verspohl